Back to Top
 
 
 

VW Bank muss nach Widerruf Auto zurück nehmen

Das Landgericht Berlin hat die VW Bank zur Rückabwicklung verurteilt

In seinem Urteil vom 05.12.2017 hat das Gericht entschieden, daß ein Autokäufer den Darlehensvertrag, den er zur Finanzierung bei der Hausbank des Fahrzeugherstellers abgeschlossen hatte, auch noch 1,5 Jahre später widerrufen könne. Grund: im Kreditvertrag ist der Verbraucher nur unzureichend und fehlerhaft über Pflichtangaben belehrt worden, die das Gesetz aber zwingend vorschreibt.

BWF-Stiftung: Der Goldskandal

Landgericht Berlin spricht Strafurteile gegen Verantwortliche 

Am 25.07.2017 ging der „BWF-Gold“-Prozess nach mehr als einjähriger Verhandlungsdauer zu Ende. Das Gericht sprach die vier verbleibenden Angeklagten schuldig und verurteilte sie zu mehrjährigen Haftstrafen. Das Gericht sah es dabei als erwiesen an, dass der Hauptangeklagte Gerald S. die Anleger über den Charakter der tatsächlich betriebenen Geschäfte täuschte. ...

EuGH stärkt Verbraucherrechte bei Fremdwährungsdarlehen

Entscheidung des EuGH stärkt die Position von Verbrauchern entscheidend

Immobiliendarlehen in Fremdwährung – vorzugsweise in Schweizer Franken oder Japanischen Yen – sind in den vergangenen Jahren für zahlreiche Kreditnehmer in ganz Europa zur teuren Kostenfalle geworden. Nunmehr hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) konkrete Aussagen zu den Aufklärungspflichten der Banken getroffen. ...

Rückschlag für Bausparkassen : BADENIA und LBS verlieren Rechtsstreite

Landgerichte Karlsruhe und Stuttgart: Kündigungen von Bausparverträgen nach 15 Jahren sind unwirksam !

Das Landgericht Karlsruhe hat in einem von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg geführten Rechtsstreit entschieden, dass eine bestimmte Vertragsklausel der Bausparkasse Badenia AG unwirksam ist, da sie die Bausparer unangemessen benachteiligt (Urteil vom 01.09.2017, AZ: 10 O 509/16). ...

BGH entscheidet zu Beweisgrundsätzen bei streitigen Zahlungsaufträgen im Online-Banking

Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs mit weitreichenden Ausiwrkungen

Der Bankensenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hatte endlich mal die Möglichkeit, sich zu der Rechtsfrage des Anscheinsbeweises beim Online-Banking zu äußern. Damit betrifft diese Entscheidung eine sich alltäglich tausendfach ereignende Problematik und hat somit weitreichende Auswirkungen. ...

Lloyd Flottenfonds XI (LF 88): Gefahr für Anlegergelder

Nach Insolvenzantrag der MS Bonaire drohen hohe finanzielle Verluste für Anleger

Der im Jahr 2008 aufgelegte und 2009 geschlossene Lloyd Flottenfonds XI der Lloyd  Fonds AG hatte zum Ziel, in zwei Containerschiffe (MS „Barbados“ und MS „Bonaire“) zu investieren. Treuhänderin der beiden Gesellschaften MS „Barbados“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG sowie MS „Bonaire“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG ist die Lloyd Treuhand GmbH (Hamburg). ...

Eventus eG: Sind die Anlegergelder in Gefahr ?

Eventus eG berichtet über Verdacht von Veruntreuung in "beträchtlichem Ausmaß"

In einem Rundschreiben der Gesellschaft vom 19.08.2017 an sämtliche Gesellschafter wurde mitgeteilt, dass die Eventus eG – und damit auch mittelbar die Anleger – „Opfer krimineller Taten“ geworden sind. Konkret wird der Verdacht von Veruntreuung genannt. ...

OLG Frankfurt a.M.: Schadenersatz für Stiftung wegen Falschberatung

Geschlossene  Fondsbeteiligungen nicht für Stiftungen geeignet

In der Regel bestehen klare Vorgaben für die Verwaltung eines Stiftungsvermögens: der Stiftungszweck muss nachhaltig erfüllt werden, das Grundstockvermögen ist daher oft ungeschmälert zu erhalten (Kapitalerhaltungsgrundsatz). Bei der entsprechenden Anlage des Stiftungsvermögens dürfen deshalb keine oder nur sehr  geringe Risiken eingegangen werden. ...

Noch keinen eigenen Account? Jetzt registrieren

Mit eigenem Account anmelden