Betroffen sind nunmehr auch die sieben 4.100-TEU-Containerfrachter aus der SANTA-R-Serie. Vier Einschiffsgesellschaften benötigen dringend zusätzliche Liquidität.

Laut einem Rundschreiben an die Gesellschafter soll sich der Kapitalbedarf auf EURO 18,5 Mio. belaufen, davon sollen wie so oft die Anleger den Großteil (EURO 15,6 Mio.) selbst aufbringen. Die geforderten Nachschüsse entsprechen 15,85 % der ursprünglichen Einlage.

Ob diese Nachschüsse wirtschaftlich sinnvoll sind, steht in den Sternen. Ein nachhaltiger Snaierungsplan fehlt bislang.

Bevor die geforderten Nachschüsse anstandslos bezahlt werden, raten wir Anlegern an, ihre Ansprüche fachkundig prüfen zu lassen. 

 

Patrick M. Zagni

Rechtsanwalt / Fachanwalt für
Bank- und Kapitalmarktrecht