ZagniRechtsanwalt



Mehr Landgerichte sprechen Anlegern Schadenersatz zu

Bereits mit Urteil vom 04.12.2009 verurteilte das Landgericht Konstanz die Commerzbank AG, einem Anleger der „MHF Zweite Academy Film GmbH & Co. KG“, der aufgrund einer Beratung einer Bankmitarbeiterin sich mit einer Nominaleinlage von EUR 50.000,00 (zzgl. Agio) an diesem Fonds beteiligt hatte, vollen Schadenersatz zu leisten. Auch das Landgericht München I hat mit Urteil vom 28.01.2010 einen Gesellschafter der „MHF Zweite Academy Film GmbH  & Co. KG“, der sich mit einer Beteiligung von EUR 25.000,00 zzgl. Agio an dem Fonds beteiligte, Schadenersatz zuerkannt. ...


Grundlegende Entscheidung des BGH zu abgelösten Darlehen

Mit seiner Entscheidung vom 24.11.2009 stellte der Bundesgerichtshof (BGH) fest, dass der Darlehensnehmer auch dann noch seine Willenserklärung widerrufen kann,  wenn er das Darlehen bereits vollständig abgelöst hat. Voraussetzung hierfür ist, dass die Ablösung des Kredits erst ab dem 01.01.2003 erfolgt ist. ...


Manager in Untersuchungshaft: Gelder veruntreut; Anlegern droht Totalverlust

Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt gegen die Fondsgesellschaft K 1 und ihren Gründer Helmut Kiener wegen des Verdachts auf schweren Betrug und Untreue, mindestens EUR 280 Mio. sollen institutionelle und private Anleger verloren haben. Wegen Fluchtgefahr sitzt der Manager in Untersuchungshaft. Anleger sollten ihre Ansprüche auf Schadenersatz zeitnah prüfen lassen. ...


Anlagevermittler müssen über ungeklärte steuerliche Anerkennung eines neuen Modells und damit verbundene Risiken aufklären


Das OLG Koblenz hat mit Urteil vom 16.11.2006 einem Anleger, dem seine Sparkasse im Jahr 2003 zur Beteiligung an dem neuartigen Filmvertriebsfonds Mediastream IV des Initiators Ideenkapital (Düsseldorf) geraten hatte, Schadenersatz zugesprochen. Der Mitarbeiter der Sparkasse hatte den Kläger nicht darauf hingewiesen, dass eine verbindliche Zusage des Finanzamts über die Abschreibungsfähigkeit der Verluste aus dieser Beteiligung nicht vorlag. Statt der in Aussicht gestellten 130 % abzugsfähige Verlustzuweisungen wurden diese später nur in Höhe von 10 % vom Finanzamt anerkannt. ...

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