ZagniRechtsanwalt



Haftung von Beratern erweitert; Anleger dürfen Beratern vertrauen

Der Bundesgerichtshof (BGH) verschärft erneut die Haftung von Finanzberatern, die geschlossene Fonds verkauft haben.  Nach dieser Grundsatzentscheidung können sich Berater oder Vermittler nicht mehr darauf berufen, dass ein Anleger die Risiken einer Beteiligung kennen müsse, weil er den Verkaufsprospekt gelesen habe. ...


BGH konkretisiert und weitet seine kick-back-Rechtsprechung zugunsten der Bankkunden aus

Der Bundesgerichtshof (BGH) muss sich seit Jahren mit Fällen befassen, in denen Anleger Schadenersatz wegen Falschberatung und verschwiegenen Rückvergütungen von ihrer Bank verlangen. Bislang hat der BGH verbraucherfreundlich geurteilt, ein aktueller Beschluss bestätigt die bisherige Rechtsprechung. Danach hätten die Banken bereits seit 1990 wissen müssen, dass ihre Kunden über den Erhalt von sogenannten kick-backs aufzuklären haben (AZ: XI ZR 308/09) .....


Riskante Investment; das Nachsehen haben die Alt-Anleger

Die anhaltende Krise hat dafür gesorgt, dass immer mehr Schiffsfonds neues Kapital benötigen, um eine mögliche Insolvenz abzuwenden. Die verzweifelte Lage der Fonds ruft Anbieter auf den Markt, die ein gutes Geschäft wittern: mit Renditen von 10 bis 12 % p.a. werden Initiatoren für sogenannte Vorzugsgesellschaften gelockt. Die Nachfrage ist riesig ....


Mehr Landgerichte sprechen Anlegern Schadenersatz zu

Bereits mit Urteil vom 04.12.2009 verurteilte das Landgericht Konstanz die Commerzbank AG, einem Anleger der „MHF Zweite Academy Film GmbH & Co. KG“, der aufgrund einer Beratung einer Bankmitarbeiterin sich mit einer Nominaleinlage von EUR 50.000,00 (zzgl. Agio) an diesem Fonds beteiligt hatte, vollen Schadenersatz zu leisten. Auch das Landgericht München I hat mit Urteil vom 28.01.2010 einen Gesellschafter der „MHF Zweite Academy Film GmbH  & Co. KG“, der sich mit einer Beteiligung von EUR 25.000,00 zzgl. Agio an dem Fonds beteiligte, Schadenersatz zuerkannt. ...


Grundlegende Entscheidung des BGH zu abgelösten Darlehen

Mit seiner Entscheidung vom 24.11.2009 stellte der Bundesgerichtshof (BGH) fest, dass der Darlehensnehmer auch dann noch seine Willenserklärung widerrufen kann,  wenn er das Darlehen bereits vollständig abgelöst hat. Voraussetzung hierfür ist, dass die Ablösung des Kredits erst ab dem 01.01.2003 erfolgt ist. ...

facebook twitter xinggoogleplus