ZagniRechtsanwalt


Bei fehlerhaften Belehrungen oft Widerruf noch nach Jahren möglich

Mit Urteil vom 18.03.2014 (AZ.: II ZR 109/13) hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass Fondsanbieter und Banken sich dann nicht auf die Schutzwirkung der Musterwiderrufsbelehrung der BGB-InfoV verlassen können, wenn sie diese einer eigenen inhaltlichen Bearbeitung unterziehen. Auch wenn die Musterbelehrung durch Aufnahme von insoweit zutreffenden Zusatzinformationen abgeändert wird, entfällt die Schutzwirkung, ein Widerruf ist dann auch noch nach vielen Jahren möglich. ...


Zweifelhafte Methoden der Lloyd Treuhand gegenüber Gesellschaftern

Die anhaltende Krise auf dem Chartermarkt treibt immer seltsamere Formen und zwingt offensichtlich die Beteiligten, rigorose Maßnahmen zu ergreifen und hierbei die Wahl der Mittel zu verschärfen. Hintergrund: zahlreiche Schiffsfondsgesellschaften mussten bereits Insolvenz anmelden, weitaus mehr Fonds kämpfen noch dagegen an. ...


Frachter ER New York von Nordcapital insolvent; Totalverlust droht

Das Amtsgericht Hamburg hat Rechtsanwalt Gideon Böhm zum vorläufigen Insolvenzverwalter des von Nordcapital aufgelegten ER New York bestellt. ...


Die Pleitewelle bei Schiffen geht weiter; Totalverlust droht

Die Insolvenzwelle bei Schiffsfonds reißt nicht ab: bereits im November 2013 war beim MPC-Fonds Santa-R-Schiffe ein letzter Sanierungsversuch gescheitert, die Geschäftsführung musste Insolvenz anmelden. Auch der MPC Flottenfonds III steht vor einem Verkauf, da ein Weiterbetrieb nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll erscheint. ...

Banken drohen aufgrund dieser BGH-Urteile erhebliche Rückzahlungen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat zwei verbraucherfreundliche Urteile zu so genannten Kreditbearbeitungsgebühren bestätigt. Damit steht fest, dass den Darlehensnehmern die mit der Kreditauszahlung vereinnahmte Gebühren erstattet bekommen. ...

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