ZagniRechtsanwalt


Verdacht eines groß angelegten Kapitalanlagebetruges erhärtet sich

Die Swiss Chillmi AG mit ursprünglichem Sitz in Baar (CH) warb in ihren Prospekten großmundig mit einem angeblich neuen und bahnbrechenden Kultgetränk, für das sie exklusiv die Produktion, den Vertrieb und die Vermarktung innehaben wollte. Das Geld der Anleger ist verschwunden ....

Ursache: Falschberatung oder Gier ?

Zahlreiche deutsche Großbanken haben insbesondere in den Jahren 2004 und 2005 verstärkt hoch spekulative Zinsswap-Geschäfte insbesondere an Kommunen und Unternehmen angeboten. Diese dienten entgegen den üblichen Zinsswaps gerade nicht der Absicherung gegen Zinsrisiken, sondern sind von bestehenden Krediten losgelöste eigenständige Spekulationsgeschäfte.

OLG Stuttgart weist Berufung einstimmig als unbegründet zurück

Die Berufung des beklagten Vermittlers gegen das von Rechtsanwalt und Fachan­walt für Bank- und Kapitalmarktrecht Patrick M. Zagni erstrittenen Urteils des Landgericht Ulm vom 01.08.2008 (AZ:  3 O 41/08) ist durch einstimmigen Be­schluss des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 02.02.2009 als unbegründet zurück­gewiesen worden. Somit ist das Urteil des Landgerichts Ulm rechtskräftig.


Ostsee-Sparkasse Rostock in der Haftungsfalle

Die wirtschaftliche Notlage der BEMA Investitions- und Beteiligungsgesellschaft (früher: CURA), Rostock/Mahlow, schlägt jetzt in verschärfter Form auf die Ostsee-Sparkasse Rostock (OSPA) zurück. BEMA-Geschäftsführer Per Harald Lökkevik erklärte bekanntlich 2005 in einem offenen Brief an alle Anleger, dass die BEMA GmbH von der Insolvenz bedroht sei, wenn die Gesellschafter nicht unter anderem weiteren grundbuchrechtlich gesicherten Kreditaufnahmen zustimmen sollten.

Zinsen seit Anfang 2008 können nicht bedient werden; Insolvenzverfahren beantragt

Die Immobilienfirma ISS Immobilienschutz und Service AG (ISS AG) teilte ihren Anlegern mit, dass sie die fälligen Zinsen nicht auszahlen kann, obwohl diese bereits zum 31.03.2008 fällig geworden sind. Die ISS AG begründet ihre nun schon seit langem andauernden Liquiditätsschwierigkeiten damit, dass sicher gewähnte Geschäfte gescheitert seien und darüber hinaus sich die Immobilienkrise in den USA auch auf den angeblich schleppenden Verkauf der ISS-Immobilien auswirke.

Schadenersatz aufgrund Beratungsfehlern möglich; Verjährung beachten !

Auch Monate nach dem Konkurs der Investmentbank Lehman Brothers Mitte September 2008 hält die Hängepartie um deren Zertifikate weiter an. Hierzulande zittern Anleger um einen Betrag in Millionenhöhe. Das Deutsche Institut für Anlegerschutz (DIAS) in Berlin schätzt, dass deutsche Kleinanleger alleine einen dreistelligen Millionenbetrag durch die Lehmann-Pleite verloren haben.

OVB Vermögensberatung AG wegen Falschberatung zu Schadenersatz verurteilt

Die Kölner OVB Vermögensberatung AG, eine der größten und ältesten Finanzproduktvertriebe Deutschlands, wurde vom Landgericht Zwickau wegen Falschberatung eines Gesellschafters, den ein Berater der OVB zum Beitritt an einem Fundus-Immobilienfonds überredet hatte, zur vollständigen Rückabwicklung und zum Ersatz sämtlicher Schäden verurteilt (AZ: 3 O 689/07).

Vor Verlängerung oder Rückzahlung Rechtsrat einholen; Ansprüche prüfen lassen

In den nächsten Wochen und Monaten laufen bei vielen Kreditverträgen, die zur Finanzierung von Beteiligungen an Atlas-Immobilienfonds abgeschlossen wurden, die Zinsbindungsfristen aus. Der Anleger muss sich zu diesem Zeitpunkt überlegen, ob er das Verlängerungsangebot der finanzierenden Bank annimmt oder das Darlehen ablöst bzw. auf eine andere Bank umschuldet.

LG Heilbronn und OLG Stuttgart bestätigen in vollem Umfang die Auffassung von ZagniRechtsanwalt

Rechtsanwalt Patrick M. Zagni hat vor dem LG Heilbronn mit Urteil vom 16.12.2005 erfolgreich Schadenersatzansprüche von Anlegern gegenüber ihrem ehemaligen Vermittler wegen vorvertraglichen Aufklärungsverschulden durchgesetzt. Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart hat dieses Urteil bestätigt.

Sparkasse Rhein Neckar Nord unterliegt vor dem BGH

Eine GmbH bedarf auch dann einer eigenen Erlaubnis nach dem Rechtsberatungsgesetz (RBerG), wenn ihr Geschäftsführer als Rechtsanwalt zugelassen ist. Dies hat der BGH mit Urteil vom 22.02.2005 (AZ.: XI ZR 41/04) entschieden. An diesem Tag hat der Bundesgerichtshof BGH in insgesamt vier Entscheidungen gegen die Sparkasse Rhein Neckar Nord und zugunsten der Anleger entschieden. Damit wurden vier Urteile des OLG Karlsruhe von Anfang 2004 aufgehoben.

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